Ein Laserstrahl, der eine Nachricht an das Universum versendet
So sieht die Versendung einer Nachricht ins Weltall mittels Infrarotlaser aus (wenn man den Laser sichtbar macht)

Viele Menschen wollen sich verewigen. Manche vergraben eine Zeitkapsel. Andere streben nach Berühmtheit. Eins haben all diese Versuche gemein: Die Angst, vergessen zu werden. Wir zeigen Dir, wie Du selbst eine Nachricht ins Weltall versenden kannst- und Dich so verewigst.

Die Technologie, um mit E.T. zu sprechen

Die “Suche nach extraterrestrischer Intelligenz” (kurz SETI) begeistert die Menschen schon seit langer Zeit. Seit 1960 suchen Wissenschaftler*innen in verschiedenen Projekten nach außerirdischem Leben. Eine große Rolle dabei spielen immer wieder elektromagnetische Wellen. Neben dem Licht, welches uns tagtäglich umgibt, gibt es noch viele andere Arten solcher Strahlung. Dazu gehören etwa die UV-Strahlung, Infrarotstrahlung, Röntgenstrahlung, Radiowellen oder Gamma-Strahlung, aber auch WLAN-Signale.

Das elektromagnetische Spektrum

Elektromagnetische Wellen breiten sich in Lichtgeschwindigkeit aus. Deshalb ist die Kommunikation mit Licht die beste Möglichkeit, Kontakt mit einer weit entfernten Zivilisation aufzunehmen. Außerdem ist die Menschheit ziemlich gut darin, Licht zur Kommunikation zu nutzen. Radio, Funk und Laser sind allesamt Formen von Licht. Wir nutzen sie tagtäglich um zu telefonieren, im Internet zu surfen, Youtube-Videos zu schauen oder einen Film im Fernsehen zu gucken. Vielleicht könnten wir deshalb eines Tages auf das WLAN einer hochentwickelten Lebensform stoßen.

Bis heute hat die Menschheit noch kein solches Signal aufgespürt. Aber verschiedene Wissenschaftler*innen gehen davon aus, dass dies in den nächsten 20-30 Jahren passieren wird. Grund dafür sind vor allem Fortschritte in der Suchtechnik.

Sollten wir Nachrichten ins Weltall senden?

Während ein Zweig der Wissenschaft noch versucht, Signale aus dem Weltall abzufangen, versuchen wieder andere, selbst Kontakt mit Außerirdischen aufzunehmen. Mit Lasern und Radiotransmittern werden Nachrichten an unsere Milchstraßen-Mitbewohner gesendet. Eine wichtige Frage, die die wir nicht übergehen dürfen, ist die folgende: Wollen wir überhaupt, dass Aliens von uns wissen? Um diese Frage zu beantworten müssen wir in unsere eigene Geschichte blicken, wie etwa die “Entdeckung” Amerikas. Was für die Europäer ein großer Schritt war, war für die Amerikanischen Ureinwohner eine Katastrophe. Über viele Jahre wurden sie von europäischen Krankheiten geplagt, als Sklaven gehandelt oder ermordet. Es ist durchaus möglich, das ein Kontakt mit Außerirdischen ähnliche Folgen hätte. Dieses Mal aber für die gesamte Menschheit.

Zwei Gegenargumente:

  1. Der nächste erdähnliche Planet (Proxima Centauri b) ist über 4 Lichtjahre entfernt, Aliens können uns nicht “einfach so” besuchen.
  2. Wir senden schon seit mehreren Jahrzehnten indirekt Radiowellen ins All. Es ist also schon zu spät, um sich über diese Frage Gedanken zu machen.

Eigentlich müsste die gesamte Menschheit eine einheitliche Regelung für dieses Problem finden. Aber wenn uns die Kriesen dieses Jahrhunderts eines gelehrt haben, dann, dass dies ein utopischer Gedanke ist.

Wie versendet die Menschheit Nachrichten?

Die Arecibo Message zeigt einzelne Pixel, die wichtige Angaben über die Menschheit darstellen
Die Arecibo-Message

Die wohl bekannteste Nachricht, die derzeit durch das Universum fliegt, ist die Arecibo-Message. Am 16. November 1974 wurde sie vom zweitgrößten Radioteleskop, dem Arecibo-Observatorium versendet. Ziel war ein Sternhaufen in 25.000 Lichtjahren Entfernung. Die Nachricht enthält Angaben über unser Zahlensystem (weiß), chemische Elemente und Nukleotide (violett und grün), den Aufbau unserer DNA (blau), den Menschen (rot), unser Sonnensystem (gelb) und über das Radioteleskop, welches die Nachricht versendet hat.

Das Radioteleskop arbeitete mit einer Leistung von 1.000.000 Watt. Das entspricht in etwa der Leistung von 200 Millionen handelsüblichen Laserpointern.

Eine eigene Nachricht an das Universum versenden

Natürlich kann nicht jeder Mensch auf ein riesiges Radioteleskop zurückgreifen. Aber dank moderner Technologie ist es heutzutage jedem Menschen möglich, eine einfache Nachricht an das Universum zu versenden. Das einzige, was man dafür benötigt, ist ein Internetanschluss.

DearUniverse

DearUniverse benutzt sowohl Laser, als auch WLAN-Wellen um eine Nachricht an das Universum zu versenden. Neben kleinen Texten kann der Benutzer aber auch Bilder oder Videos versenden. Außerdem gibt es die Möglichkeit, sich ein Andenken drucken zu lassen. Möglich sind unter anderem:

  • Sternkarten, die zeigen, wie der Sternhimmel zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort aussah,
  • Planetenkarten, die die Position der Planeten zu einem bestimmten Zeitpunkt zeigen, oder
  • liebevoll gestaltete Poster mit Weltraum-Flair.
Dein Andenken für deine Nachricht an das Universum
Zwei der vielen Varianten der Sternkarten

Natürlich kannst Du auch eine Nachricht ins Weltall versenden, ohne ein Andenken zu bestellen. Wähle dazu einfach im Shop “Echtheitszertifikat”.

Außerdem setzt sich DearUniverse für einen nachhaltigen Umgang mit der Natur ein. Das gesamte Unternehmen ist klimapositiv aufgebaut. 10% des Umsatzes fließen direkt in Anteile bei The Generationforest, wodurch es möglich ist, 20x so viel Treibhausgase wieder einzufangen, die bei der Produktion und dem Versand der Poster entstehen. Das heißt: Bei einer Bestellung von 100€ fließen 10€ direkt in die Aufforstung von Urwäldern! Mit jeder Bestellung tust Du etwas Gutes für den Planeten.

Mehr Informationen über das Nachhaltigkeitskonzept findest Du hier.

Mit DearUniverse ist es also extrem einfach eine Nachricht ins Weltall zu senden. Probier es doch einfach mal aus!

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