So verewigst du dich und deine Gedanken – für alle Ewigkeit

Den Wunsch, sich selbst zu verewigen hatten die Menschen schon seit Urzeiten. Höhlenmalereien, pompöse Grabstätten, Schriftstücke und gewidmete Gebäude zeugen von dem Wunsch, den eigenen Tod zu “überleben”. Denn für viele Menschen gibt es nichts schlimmeres, als vergessen zu werden. Deshalb liegt es nahe, sich bereits zu Lebzeiten mit der Zeit nach dem eigenen Tod auseinanderzusetzen. Zugrunde liegt eigentlich nichts geringeres als die Suche nach dem (vermeintlichen) Sinn des Lebens selbst: Bedeutung erlangen.

In diesem Artikel erfährst du, wie du dich selbst verewigen kannst – geordnet danach, wie lange diese Ewigkeit dauert.

Zeitkapsel vergraben (5 – 300 Jahre nach dem Tod)

Grundsteinlegung mit Zeitkapsel
Kupfer-Zeitkapsel wird verschlossen

Die älteste, heute bekannte Zeitkapsel wurde 1862 in Aschersleben gefunden. Die darin enthaltenen Dokumente gehen bis in das Jahr 1599 zurück. Solche Funde sind natürlich eine Seltenheit. Häufig kommt es vor, dass Zeitkapseln schon früher gefunden und geöffnet werden. Außerdem haben Zeitkapseln einen zentralen Nachteil, wenn du dich damit verewigen willst: Erst wenn deine Kapsel gefunden und geöffnet wird, hat sich der Aufwand gelohnt.
Einige Tipps zum Zeitkapsel-Bau:

  • Benutze ein witterungsbeständiges Behältnis. Kupfer oder Edelstahl eignen sich gut dafür.
  • Verschließe die Kapsel sehr gut.
  • Schreibe ein Öffnungs-Datum auf das Behältnis. So verhinderst du, dass die Kapsel schon nach wenigen Jahren geöffnet wird.
  • Verstecke die Kapsel gut – aber nicht zu gut! Wenn sie niemals gefunden wird, hat sie ihren Sinn auch nicht erfüllt.
  • Oder verstecke die Kapsel gar nicht, sondern verfasse Instruktionen, wie mit der Zeitkapsel umgegangen werden soll. Diese kannst du in deinem Testament festhalten. Dann kannst du die Kapsel in einem Bankschließfach oder einer Vitrine aufbewahren.

Berühmt werden (20-1000 Jahre nach dem Tod)

Leichter gesagt als getan! Dennoch darf diese Möglichkeit nicht unerwähnt bleiben, da sie für einige wenige Menschen sehr gut funktioniert hat. Hier ein paar Namen, die du sicher kennst:

Paparazzi bei der Arbeit
  • Tutanchamun († 1323 v.Chr.)
  • Julius Cäsar († 44 v.Chr.)
  • Dschingis Khan († 1227)
  • Martin Luther King († 1968)

Alle diese Menschen haben es geschafft, sich zu verewigen. Auch in vielen Jahren wird man noch den Namen Martin Luther Kings in Geschichtsbüchern lesen oder Bilder des Grabes von Tutanchamun sehen.
Wie also berühmt werden? Dafür gibt es vor allem zwei Möglichkeiten.

Böses tun

Das ist die wohl leichteste Art, berühmt zu werden. Eine Tankstelle ausrauben – die Lokalzeitung berichtet. Eine andere berühmte Person ermorden – man kommt ins Fernsehen. Völkermord begehen – in Geschichtsbüchern wird der Fall behandelt.
Leider ist die Suche nach Bedeutung für viele Straftäter ein wichtiger Motivator. Da du aber sicher nicht auf diese Weise berühmt werden willst, halte dich lieber an 2.

Gutes tun

Gutes tun kann man überall: Eine Stiftung gründen, Freiwilligendienst in Flüchtlingscamps leisten, sich politisch engagieren, für andere Menschen Musik machen… Die Möglichkeiten sind unendlich. Häufig geht es dabei um kleine Dinge, wie seinen Mitmenschen zu helfen. Manchmal erinnert sich die Person ein Leben lang an dich. Manchmal wird deine gute Tat zu einer Geschichte, die Generationen weiter erzählt wird. So kann jeder Mensch berühmt werden!

Denkmal bauen (100 – 300 Jahre nach dem Tod)

Meistens gehen Denkmäler mit der Berühmtheit von Menschen Hand in Hand. Zum Berühmtwerden, lies deshalb den vorigen Absatz.

Herrmansdenkmal i.d.N. von Detmold
Herrmansdenkmal

Ohne Berühmtheit an eine Denkmal zu kommen ist natürlich auch noch möglich. Dazu benötigt man nur das nötige Kleingeld.

Hat man dieses nicht, bleibt noch die Möglichkeit des eigenen Grabsteins. Hier stehen eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Verfügung. Von einer besonderen Inschrift, bis hin zur extravaganten Statue (wobei diese natürlichauch nicht günstig ist (für deine Hinterbliebenen)).

Ein Denkmal ist deshalb vielleicht nicht die beste Idee. Vielleicht ist die nächste Möglichkeit sinnvoller.

Eine Nachricht ins All senden (∞ Jahre nach dem Tod)

Das einzige, was in diesem Universum wirklich unendlich besteht, ist Energie. Nach dem sogenannten “Energieerhaltungssatz” aus der Physik, kann Energie weder erschaffen noch zerstört werden. Wollen wir uns also wirklich und wahrhaftig im Universum verewigen, sodass selbst Milliarden von Jahren, nachdem die Menschheit ausgestorben ist, noch etwas von unserer Existenz übrig bleibt, müssen wir uns die Energie zunutze machen.

Laser im Nachthimmel
Laser im Nachthimmel

Am einfachsten geht dies mit Licht. Die Menschheit benutzt Licht schon seit langer Zeit zur Kommunikation, denn neben dem sichtbaren Spektrum (rotes Licht, grünes Licht…) gibt es noch weitere, unsichtbare Wellenlängen (Radio-Wellen, Infrarot, Gamma- oder Röntgenstrahlung und sogar WLAN-Wellen).

Aber wie verewigen wir uns nun im Kosmos? Indem wir Lichtimpulse ins Universum senden. In diese Lichtimpulse können wir Informationen hineincodieren – fast wie bei einem Morse-Code. Ein “A” besteht beispielsweise aus 8 sogenannten Bits. 01100001. Jedes Bit steht dabei für “An” oder “Aus”. Wenn man nun einen starken Laser nimmt, kann man auf diese Weise Daten ins Weltall senden: Aus, An, An, Aus, Aus, Aus, Aus, An.

Deine eigene Nachricht ans Universum versenden!

In einem früheren Blog-Post haben wir schon einmal besprochen, wie Nachrichten von der Menschheit ins All gesendet werden. Hier wollen wir mal sehen, wie man selbst als “Otto-Normalverbraucher” eine Nachricht ins All schicken kann.

DearUniverse

Wir bei DearUniverse haben es uns zur Aufgabe gemacht, allen Menschen die Möglichkeit zu geben, sich selbst zu verewigen. Mithilfe eines Lasers im Infrarot-Spektrum und Wellen im WLAN-Spektrum versenden wir sowohl Texte, als auch Bilder und Videos. Als Andenken, welches Dich immer an Deine Nachricht erinnern soll, bieten wir hochwertige Stern- oder Planetenkarten an.

Die ewige Reise Deiner Nachricht kannst Du jederzeit in einem übersichtlichen Dashboard nachverfolgen. Dort erfährst du interessante Hintergrundinformation über Meilensteine, an denen Deine Nachricht vorbeifliegt.

Baum wird geplanzt

Das alles ist klimapositiv. Das heißt, wir kompensieren mehr CO2, als bei unserer Produktion und dem Versand der Poster freigesetzt werden. Mit unseren Partnern setzen wir uns aktiv für die Tropenwald-Aufforstung ein.

Schau doch einfach mal bei uns vorbei und verewige Dich im Universum! Bei Fragen stehen wir Dir gerne zu Verfügung!

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